„Töster Markt“ am Samstag, 01.10.2011 

Musikalisches Hochgefühl – ja, wir kennen es!
Eindrücke und Erlebnisse von Anne–Liese Peters

 

Am 1. Oktober 2011 fand in Tostedt wieder der bekannte Flohmarkt statt. Die Musikvereinigung in Tostedt, wollte selbstverständlich auch daran teilnehmen, denn Musik ist immer gefragt.
Auf dem Platz vor dem HOL AB Markt, wurde dafür die Bühne am Vorabend aufgebaut. Mit viel körperlichen Einsatz wurde gemeinsam diese Arbeit geleistet. Ein Stand, um Würstchen, Kaffee und Kuchen anzubieten, gehörte ebenso dazu, wie auch ein Getränkewagen.
Ein sommerliches Hoch bescherte uns viel Sonne, beste Voraussetzung für die Musikvereinigung, um mitzumischen. Schon am frühen Morgen, waren dafür alle Vorbereitungen erledigt worden.

 

Auf den Straßen war schon ein lebhaftes Treiben, die Menschen schoben sich an den Verkaufsständen vorbei und hielten nach Schnäppchen Ausschau. Durch die Lautsprecher hörte man die Begrüßungsworte zur Eröffnung des Flohmarktes.
Wir lernten im Schnellkurs, wie HOT DOG zubereitet und in welcher Reihenfolge es belegt wird. Wir waren willige Azubi und warteten auf die ersten Hungrigen.
Helga hatte inzwischen eifrig Kaffee gekocht, der ja zu jeder Tageszeit gerne getrunken wird. Am Getränkewagen löschten schon durstige Seelen ihren Durst.

 

 

Doch unser Anliegen, war neben der Verköstigung, die Musik.
Alle Musizierende hatten auf der Bühne Platz genommen, davor saßen Gäste auf den Bänken. Frank begrüßte die Zuhörer und sagte einige Worte über die Musikvereinigung und stellte die Musiker vor.
Mit dem Abba Medley (ter Voert) begann die musikalische Vorstellung. Melodien, die alle bekannt sind und frohe Stimmung verbreiten. Mit „Die Sonne geht auf“ ging es flott weiter. Es folgte Zirkus Renz. Das Solo spielte Björn Bostelmann auf dem Marimbaphon und bekam begeisterten Beifall. Das Stück „Jasmin“ von James Last ging richtig ins Ohr.
Alle Stücke gingen unter die Haut und haben uns besonders gefallen. Damit war der musikalische Auftakt gut gelungen.

 

Die Jazz Dance Gruppe „Valiente“ (mit Sandra Ott und Cathleen) kam nun auf die Bühne, sie tanzten ihre Rhythmen. Die schlanken, gelenkigen Mädchen boten einen hübschen Anblick.

 

 

 

 

Anschließend spielte ein Mann auf seiner Trompete und dem Saxophon, flotte bekannte Melodien, die sogar zum Tanzen animierten.
Inzwischen war es noch wärmer geworden. Die Helfer im Getränkewagen, brauchten kein Sonnenstudio, es gab Sonne pur. Die durstigen Flohmarktbummler kamen nun in kleinen Pulks. Alle hatten gut zu tun, um des Andrangs Herr zu werden.
Bei unserem HOT DOG Stand, lief es etwas ruhiger ab.

 

 

Auf der Bühne traten nun die NAT KING THOMAS & THE BOOGALOO BANDITS auf – das waren heiße Rhythmen vom Feinsten und riss die Zuschauer mit.

 

 

 

 

Nachmittags war erneut die Musikvereinigung dran, nachdem die Bühne wieder neu bestuhlt wurde.
Die Zuschauer saßen inzwischen auf den Bänken, bei Kaffee und Butterkuchen, sie hörten nun das beliebte Stück „Mein kleiner grüner Kaktus“ was ja sehr bekannt ist. Es folgte „Quando, Quando“ eine ebenfalls beliebte Melodie. Das „Heinz Rühmann Medley“ erweckte Erinnerungen an seine berühmten Filme. Das Stück „Salut Bohemia“ hat uns gut gefallen. Der Auftritt der Musikvereinigung endete mit dem Stück „Schatzi, schenk mir ein Foto“, ebenfalls eine flotte Melodie. Die Unterschiedlichkeit der Instrumente, die Klangfülle bei dem hervorragenden Auftritt, konnten wir voll Bewunderung hören.
Viel Beifall war der Lohn für alle Mühen.

 

Die Organisatoren Ingo, Frank, Stefan, Regina und Karsten hatten alles im Griff, so konnte der gesamte Tagesablauf gelingen.
Die Pläne für die Abläufe hatte Sven–Olaf übernommen und so klappte es hervorragend.
Alle Helfer aus den Reihen der Musikvereinigung, sorgten dafür, dass alles reibungslos ablaufen konnte.
Eine Freude waren unsere sehr jungen Helfer, die cool die heißen Hot Dog, Kaffee und den von Bäcker Weiss gespendeten Butterkuchen an die Besucher ausgaben. So wie auch die Geschwister Galdiks, die emsig geholfen haben.

 

Dann traten die „Töster Sänger“ auf und unterhielten die Gäste mit vielen schönen Liedern, die auch mitgesummt wurden.

 

 

 

Zum Abschluss trat das Dohrener Blasorchester auf – auch noch Mal ein Höhepunkt, mit der Vielfalt und dem Einsatz der Instrumente. Einige Musiker aus der Musikvereinigung spielten dort mit und gaben ihr Bestes. Jedes Stück wurde begeistert beklatscht.

 

 

 

Ja und nun war es Abend, der Flohmarkt zu Ende und alle Helfer mussten zusammen alles wieder abbauen, weg räumen, säubern – jeder half von jung bis älter!
Die Frauen wuchsen über sich hinaus, um mit ausgestreckten Armen, die Stangen der Bedachung zu halten, während andere die Schrauben lösten und sich die Finger klemmten. Im Mittelalter, nannte man das Streckbank und es war Folter.
Timo kletterte mit anderen Fachleuten gekonnt auf das hohe Gerüst der Bühne, um die Stangen abzubauen. Joshua war immer fröhlich dabei.
Lukas zeigte den Frauen, wie man den Bierwagen richtig „zusammenfaltet“ und dann verschließt.
Inzwischen war es recht dunkel geworden, die Straße war schon leer geworden, nur unsere fleißigen Leute hatten noch schwer zu schleppen und die Gegenstände auf den Fahrzeugen zu verstauen.
Jeder war erschöpft und hatte seine Grenzen erreicht.
Ein langer sonniger und erfolgreicher Tag mit vielen neuen Eindrücken, mit Lachen und Witzen wurde uns beschert.
Fazit:
Nur zusammen als Team, konnte dieser anstrengende Tag gemeistert werden. Ein großes Lob an Euch alle für diese Leistung und noch mehr für die gute besondere Musik, die jeden Zuhörer erfreut und begeistert hat! Macht weiter so und lasst Euch nicht entmutigen!
Es war ein Hochgefühl der Musikalischen Eindrücke und eines guten Miteinanders.

 

Herzliche Grüße
Anne-Liese Peters am 7. Oktober 2011

 

 

 

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