Abrissparty an der Grundschule Tostedt am 06.07.2012

Was soll ich mir darunter vorstellen habe ich mich gefragt, Staub und Lärm? Als ich von dem Termin für die Musikvereinigung Tostedt las. Also radelte ich los, um zu schauen, was sich dort so abspielt. Auf dem Vorplatz der Schule, war eine Bühne aufgebaut. Dort fand ein reges munteres Treiben statt. Die Schulkinder hatten mit Tanz, Gesang und Gymnastischen Bewegungen, ein buntes Programm eingeübt.

Nun wollte ich aber erstmal ins Gebäude gehen, um die Ausstellungen der Schüler anzusehen, die gerade ihre Projektwoche beendet hatten. Da lief mir auch schon Enkel Jonas über den Weg, wir suchten gemeinsam den Raum 16. Das Thema dort: Aus Recycling neue Dinge zu bauen, was überraschend ideenreich von den Drittklässlern ausgeführt wurde. In jedem Raum war eine Ausstellung zu verschiedenen anderen Themen. Alles war sehr interessant und sehenswert von den Schülern angefertigt.

Inzwischen waren die Mitglieder der Tostedter Musikvereinigung eingetroffen, sie bauten die Bühne für ihre Zwecke um. Ich gönnte mir erstmal Kaffee und Kuchen, der von Müttern gespendet wurde – alle Spenden, sollen dann für die Gestaltung des Schulhofes genutzt werden.
Die Musiker hatten ihre Instrumente aufgebaut und ihre Plätze eingenommen, Dominik, Norbert und Wiebke unterstützten wieder mal die Musiker. Frank Matthies brachte in seiner Ansage das Bestreben der Musikvereinigung zum Ausdruck, dass jeder, der an der Musik Interessiert ist, herzlich dazu eingeladen sei, um ein Instrument zu erlernen und daran teilzunehmen. Freude an der Musik könne somit ihren Ausdruck finden.

Die gern gehörten Stücke, erfreuten uns wieder:

  1. Trumpet Voluntary
  2. Mein kleiner grüner Kaktus
  3. Salut Bohemia
  4. Trompeten – Echo
  5. Schön ist es auf der Welt zu sein

Frank holte die jüngsten Musiker nach vorne und stellte sie mit ihrem Namen vor. Die „Azubis” sind Jonas T. Jonas P. Jonas B. Joschua, Lea und Ron. Damit die Kinder gleich beim Auftritt mit dabei sind, durften sie auch auf die Bühne. Mit verschiedenen Schüttel– und Schlaginstrumenten begleiteten sie die Musik, das macht ihnen große Freude.
Die Kinder werden an die Noten herangeführt und an die Instrumente, wie Querflöten und Trommeln. Der Nachwuchs bekommt so nach und nach die erforderlichen Kenntnisse, um dann selber spielen zu können.

Kleine Kinder standen nun dicht gedrängt vor den Musikern, sie lachten und waren in vergnügter Stimmung.
In seiner verständnisvollen Art, zog Frank die Kinder, die vor der Bühne standen, heran. Frank machte ihnen Mut auf die Bühne zu kommen und mitzumachen. Noch etwas verschämt, kamen 7–8 Jungen und Mädchen dann heran. Sie bekamen erstmal einen Applaus und dann ebenfalls Schlaginstrumente. Frank erklärte ihnen, wie sie diese handhaben sollen, um einen Klangkörper zu erzeugen. Die Musiker spielten „Adalita” und „Citrocadero”. Immer, wenn Frank das Zeichen gab, hatten die Kinder ihren Einsatz. Mit Begeisterung bewegten sie ihre Rhythmus Instrumente. Den Gesichtern nach zu urteilen, hat es allen Spaß gemacht, es gab wieder großen Beifall.
Es wäre zu wünschen, dass einige Kinder wirklich zum Übungsabend erscheinen und hineinschnuppern würden.
Die Art und Weise, es ihnen schmackhaft zu machen, war vollkommen in Ordnung. Jetzt müssen noch deren Eltern bereit sein, die Kinder dorthin zu bringen, so lange die Begeisterung anhält!
Musik ist ein schönes Hobby und die Kinder hätten eine wirkliche Freude daran, auch die Kameradschaft untereinander ist so wichtig!

Mein Eindruck von der „Abrissparty” war ein guter, durch die vielen Darbietungen. Die Schule hat ebenfalls ein großes Programm vorgestellt: Schulchorsingen, Tänze, Kung Fu, Auftritt Kollegium und vieles mehr.
Auch für die Musikvereinigung Tostedt war es ein interessanter, gekonnter Beitrag, der den Zuschauern viel Freude bereitet hat! Zum Abend wurde dann die Party ihrem Namen gerecht, mit dem Auftritt einiger Live Bands – doch ich war dann nicht mehr dabei.
Ich glaube die Zuschauer sind auf ihre Kosten gekommen, die Programme, Kuchen, Kaffee, Getränke und Wurstbude, haben ihren Zweck erfüllt – natürlich wieder mit zahlreichen Helfern und Spenden.

Alles in allem die besondere Art eines Abrisses!

Tostedt, den 18.07.2012 – Anne–Liese Peters